Vorsicht an den tollen Tagen

Seit November läuft die Karnevals-Session, doch die Höhepunkte des Straßenkarnevals stehen den Jecken noch bevor. So schön das unbeschwerte Feiern im Kreis von Familie und Freunden auch ist – das fröhliche Treiben birgt Risiken. Darauf weist die Württembergische Versicherung hin. Denn Haftungsfragen gelten das ganze Jahr, auch während Karneval, Fasching und Fastnacht.

Fasching

Wenn im ausgelassenen Treiben ein Karnevalist im Überschwang das teure Kostüm des Nebenmanns oder der Nebenfrau beschmutzt oder beschädigt, muss er für den Schaden aufkommen. Auch im alkoholisch beseelten Zustand gibt es keine Ausnahmen. Grundsätzlich gilt: Wer jemandem einen Schaden zufügt, haftet mit seinem gesamten Vermögen. Eine Privat-Haftpflichtversicherung schützt vor den finanziellen Folgen – und kostet nicht die Welt.

Eigene Stürze beim Tanzen und Schunkeln, die zu Verletzungen führen können, lassen sich – zumindest finanziell – mit einer privaten Unfallversicherung abfedern. Die gesetzliche Unfallversicherung greift in der Freizeit nicht, sie zahlt nur bei Unfällen während der Arbeit oder auf dem direkten Arbeitsweg ohne private Umwege.

Wird man selbst – etwa von einem strauchelnden Karnevalisten – zu Boden gerissen und verletzt, kann auch ein Anspruch auf Schmerzensgeld mit Hilfe einer Rechtsschutzversicherung geltend gemacht werden, sofern sich nachweisen lässt, wer für den Sturz verantwortlich ist.

Wie bei allen großen Veranstaltungen, bei denen viele Menschen eng beieinander sind – etwa Messen, Weihnachtsmärkten, Volksfesten – rät die Württembergische auch im Karneval, nur das Nötigste an Bargeld mitzunehmen und Geldbörsen sicher zu verwahren. Denn im Gedränge schlagen Taschendiebe besonders gern zu und erbeuten Wertgegenstände.

Für die An- und Abreise zu und von der Karnevalsfeier empfehlen sich im Übrigen öffentliche Verkehrsmittel. Denn dass sich Karneval, der Konsum alkoholischer Getränke und das Fahren von Kraftfahrzeugen schlecht vertragen, ist kein Geheimnis. Gerät man in eine Polizeikontrolle, drohen bereits ab 0,5 Promille über 500 Euro Strafe, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat.

Kornwestheim, 17. Februar 2025

Über die W&W-Gruppe

1999 aus dem Zusammenschluss der beiden Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, entwickelt und vermittelt die W&W-Gruppe heute die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Sie verbindet die Geschäftsfelder Wohnen und Versichern mit den digitalen Initiativen und Marken des Konzerns wie Adam Riese und bietet auf diese Weise Kundinnen und Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihnen passt. Dabei setzt die W&W-Gruppe auf den Omnikanalvertrieb, der von eigenen Außendiensten über Kooperations- und Partnervertriebe sowie Makleraktivitäten bis hin zu digitalen Initiativen reicht. Für den börsennotierten Konzern mit Sitz in Kornwestheim arbeiten derzeit rund 13.000 Menschen im Innen- und Außendienst.